Web 2.0: Zukunftsmodell oder neue Internetblase?
Die Meinungen gehen weit auseinander. Für heftige Diskussionen sorgte die Aussage von Jean-Remy von Matt, Chef der Werbeagentur Jung von Matt, der Weblogs pauschal als “Klowände des Internets” bezeichnete. ;)
Durch die Blogs geisterte auch ein Zitat von Lars-Christian Cords, Partner der PR-Agentur Fischer-Appelt:
“99 Prozent dessen, was das Web 2.0 ausmacht, ist immer noch das Ergebnis egozentrischer Selbstreflektierer.
Gefällt mir, recht hat er! Wenn man es schon über tausende von Jahre ohne Web ausgehalten hat, dann ist's wohl auch weiter auszuhalten ohne.
Obschon dies ein Teil meines Lebens ist, wäre ich echt nicht unglücklich ohne!
Die Folgen des Internets sind nämlich auch nicht ohne: Vereinsamung! Genau, leider sind die elektronischen Kommunikationsmittel alles andere als verbindend. Was oberflächliche Gemeinschaft ohne Nähe, ohne Spüren und reellem Sehen noch zum gemütlichen Miteinander beim Chat und skypen vermittelt, wird in der realen Welt immer mehr zum Problem: die Unverbindlichkeit und Individualität.
Menschen hungern wieder nach Begegnung, nach realem Leben mit einem direkten Blick ohne Webcam.
Es geht halt nichts über eine gemütliche Zeit miteinander - ganz ohne Bildschirm
Donnerstag, 17. April 2008
Abonnieren
Posts (Atom)
